MUSIC - CLIFF BARNES
& the FEAR of WINNING


Cliff Barnes and the

Fear of Winning

Es gab einmal eine Band, die die Herzen und die Seelen vieler Musik-Fans berührt hatte. Ihre Themen waren: Laute Geschichten über Hochzeiten und Begräbnisse. Benannt nach dem Loser von Dallas, sorgte die Band nicht nur auf deutschsprachigen Konzertbühnen für Unruhe.

von Bob

© USED GmbH 2009


band in 2003 - boogie, tom, bob, marcus, deko - bild manfred Pollert

Cliff Barnes and the Fear of Winning
- File under: Alt, Country

Es gab einmal eine Band, die die Herzen und die Seelen vieler Musik-Fans berührt hatte. Ihre Themen waren: Laute Geschichten über Hochzeiten und Begräbnisse. Die Band Cliff Barnes & The Fear of Winning (für Freunde: CBATFOW) war eine geniale Ideengeburt von Bob und Henry gewesen. Benannt nach dem Loser von Dallas, sorgte die Band nicht nur auf deutschsprachigen Konzertbühnen für Unruhe. Damals waren sie jung und heiß, auf Tour und auf Platte.

Gespielt hat CBATFOW mit Susanne Vega, Rory Gallagher, Roger Chapman, Fury in the Slaughterhouse, M. Walking on the Water, Tony Joe White, The Rainbirds u.a.. Und auf einer Tour in Texas mit Timbuk 3 und A Flock of Seagulls. Eine ihrer LPs war die erste Kooperation eines westdeutschen mit einem ostdeutschen Labels, eine Tournee durch die ehemalige DDR wurde durch Unruhen in Dresden und Ost-Berlin auf eine höhere politische Ebene gehievt. Man konnte eine Stecknadel fallen hören, als Bob das denkwürdige Konzert in Ost-Berlin mit einem Acapella-Stück über Freiheit und Verständnis einleitete. Eine Woche später fiel die Mauer...

Damals – damals war die Welt noch in Ordnung. Der Osten war vom Westen getrennt. Es gab Feindbilder én masse und mittendrin: CLIFF BARNES! “Keine zwei Wochen nachdem die CLIFF-BARNES-Platte im Oktober ´89 in der DDR veröffentlicht wurde, fiel die Berliner Mauer,” erinnert sich Bobby. “Dass unser politischer Einfluß von der Kremlin-Juke-Box bis hin zum Weißen Haus reichte, haben wir geahnt - aber CLIFF BARNES war damals immer noch in erster Linie eine Band, die Liebeslieder singen wollten. Doch mit dem Fall der Mauer wurde alles anders.”

jungle we call home - mambo silvesternacht 1990/91

"Dennoch hatten wir keine Lust als Country-Alternative zum Stealth-Bomber zu enden,” begründen Bobby und “Big Dog” Doug LaTrine ihre Entscheidung, erst mal unter dem Namen ILLEGAL ARTISTS abzutauchen und durch die amerikanische Honky-Tonk-Szene zu tingeln.

Eine legendäre CD ("Songs For Weddings & Funerals"), aufgenommen in Austin, TX, zeigt, dass diese Entscheidung die gesündere war. “Wir waren meilenweit von der Hektik Europas entfernt, und wir konnten wieder Songs schreiben, Gigs spielen und mit Freunden Platten machen. Es war herrlich, aber nach eine Weile irgendwie langweilig – es ist halt schwer, sich neu zu motivieren, wenn man gerade die Berliner Mauer zu Fall gebracht hatte”.

in tacheles east berlin 1989

Bobbys und Henrys Wege sollten sich fortan von Zeit zu Zeit trennen. Der eine entwickelte Fahrräder, der andere spielte Jazz in den Clubs von New Orleans und forschte über das Seelenleben von Gitarren. Aber immer wieder trafen sie in elyptischen Zeit-Zirkeln aufeinander, um kurzfristige gemeinsame Projekte zu machen - bis sie 1999 der Ruf ereilte, dass es an der Zeit wäre, die Band CLIFF BARNES wieder zusammen zu trommeln.

Der Grundstein für das “ultimative Comeback der besten Country-Band jenseits des Maschendrahtzauns” (Penthouse) war gelegt als Bobby Tijuana in Norddeutschland ein Bordell billig erwerben konnte. Sein Kommetar dazu: “Man braucht eine gewisse Sicherheit im Alter!”. Aber seine Botschaft ist deutlich: “Ich weiß nicht, ob es erneut zu umwälzenden kulturellen und politischen Veränderungen in Europa kommen wird, und für den starken Euro können wir nun wirklich nichts”, versucht sich Bobby Tijuana Spekulationen über eventuelle Folgeerscheinungen der neuerlichen CLIFF-BARNES-Aktivitäten zu entziehen. “Ich weiß nur, dass es unmöglich ist, ohne unsere Musik wirklich glücklich zu sein. Deutschland, Europa und die ganze Welt braucht uns.”

the answer is love and only love!

Und jetzt in 2010, gibt es die Fortsetzung, aber nicht als Cliff Barnes, sondern als The Artland Country Club, mit eine neuen Konzept und neue Ideen.

Aber mehr dazu ......HIER!

Diskographie

The Record That Took 300 Million Years To Make (1987)
Spike! (1988)
Heave You Up Momma (Maxi, 1988)
Whole Lotta Love (Maxi, 1989)
Guns, Love & a Cactus in You Heart (1989)
Cliff Barnes & The Fear Of Winning (nur DDR, 1989)
Live at the World (1991)
Songs For Weddings & Funerals (als ILLEGAL ARTISTS, 1992/93)
Merry X-Mas - I´m dressed in black (CD-Single, 2000)
Gods at Work (2001)

Artland Country Club

Musik

- Artland Country Club
- The Virgin Tongues
- The Adventurists
- The Ginger Ninjas
- Fossil Fool
- Cliff Barnes and the
- Fear of Winning....


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