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Denis und Tanja Katzer - "Die große Reise"

Die längste dokumentierte Expedition als Lebensprojekt

Seit 1991 befinden sich Denis und Tanja Katzer als Abenteurer, Filmemacher, Fotografen und Autoren auf den Spuren ihres Lebensprojektes „Die Große Reise“. 280.000 Kilometer haben sie mittlerweile auf dem Rücken von Kamelen, Pferden, Elefanten, zu Fuß und mit dem Fahrrad, aber auch mit anderen landesüblichen Verkehrsmitteln zurückgelegt.

Denis und Katja Katzer an der Donau

Wir unterstützen ihre Routen mit dem Fahrrad und haben Denis und Katja mit Y-Frame Anhängern von Carry Freedom ausgestattet. Diese erweisen ihnen in Kombinationen mit den bewährten Aluminium-Boxen von Zarges seit 2005 treue Dienste. Gibt es einen besseren Beweis für die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit eines Fahrradanhängers als den Einsatz unter härtesten Globetrotter-Bedingungen? Wohl kaum.

Die Große Reise von Tanja und Denis Katzer erzählt von einem aufregenden Reiseleben zur Jahrtausendwende und von einem Unternehmen, das es in dieser Form seit Marco Polo nicht mehr gegeben hat. Sie beginnt 1991 in Deutschland und führt Denis und Tanja nach Österreich, Italien, mit der Fähre nach Griechenland und Ägypten. In Ägypten machen sie das erste Mal Bekanntschaft mit Kamelen und durchqueren mit ihnen die Wüste Sinai. Dann überqueren sie per Schiff den Golf von Aqabha nach Jordanien und setzen ihre Reise mit dem Bus durch Syrien, die Türkei und den Iran fort.

In einem Schmugglerzug - bis zum Dach mit Handelsgütern gefüllt - geht es über die Grenze nach Belutschistan, wo sie Kamele kaufen, mit denen sie dann durch Pakistan reiten. Die gefährliche Expedition führt sie am Indus entlang, dem Vater aller Flüsse, weiter an der afghanischen Grenze und durch Stammesgebiet bis nach Peshawar.

Um nach Indien zu gelangen, nutzen Denis und Tanja wieder den Zug. Indien, das Land der Gegensätze, bereisen sie eineinhalb Jahre lang auf einem alten indischen Motorrad, machen einen Abstecher nach Sri Lanka, um kurze Zeit später mit dem Schiff zu den Andamanen aufzubrechen.

Auf dieser Inselgruppe im Golf von Bengalen gelingt ihnen ein seltener Kontakt zu einem heute noch wie in der Steinzeit lebenden Stamm, der in einem militärischen Speergebiet lebt. Das Militär bekommt Wind von den zwei Abenteurern, die dann ihren Aufenthalt abbrechen und fliehen müssen. Wieder führt sie der Weg nach Pakistan, entlang der alten Seidenstraße bis nach Westchina. Dort stellen Denis und Tanja eine Expedition auf die Beine, um die Wüste des Todes, die Taklamakan, von Süd nach Nord ca. 1.000 km zu Fuß und mit Kamelen zu durchqueren.

Nach diesem riskanten Unternehmen soll es weiter nach Tibet gehen. Wegen der Reinkarnation des Panchen Lama sind die Grenzen allerdings geschlossen. Eingewickelt in Decken und Mäntel lassen sie sich in einer 36 Stunden langen Busfahrt von tibetischen Mönchen nach Lhasa schmuggeln. Mit dem Jeep überqueren sie das Dach der Welt, um nach Nepal zu gelangen, dessen Tiefland sie auf dem Rücken eines Elefanten erkunden. Danach fahren sie mit dem Zug durch China bis in die Mongolei. Das Land Tschingis Khans durchreiten sie 1.600 Kilometer von Ost nach West. Sie überleben dabei einen bewaffneten Überfall, sind den Härten einer gnadenlosen Natur ausgeliefert und erfahren im Gegenzug zu allen Strapazen eine unermessliche Gastfreundschaft.

Seit 2005 befinden sich Tanja und Denis mit Fahrrad und Carry Freedom-Anhänger auf ihrer bis 2012 andauernden 'Trans-Ost-Expedition' von Deutschland bis Burma. Was sie bislang erlebt haben, lässt sich in ihren Online Tagebüchern nachlesen.

Tanja Katzer auf der Suche nach Erholung

Die Motivation

"Unsere Aufgabe ist es, dieses Leben zu leben wie wir es tun, um darüber berichten zu können, was es heißt, zu leben. Um darüber schreiben zu können, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wie wir zum Beispiel den in den Lungen brennenden Rauch von Buschfeuer inhalieren oder in der Nacht dem seltenen Heulen eines Dingos lauschen. Unsere Reise ist gewissermaßen ein Gegenpol zu einer Welt, die sich jeden Tag ein bisschen schneller überholt und dabei ins Stolpern geraten ist. Wir wollen ein Mosaiksteinchen dazu beitragen, sich zurück zu besinnen, wieder über sich selbst nachzudenken. Einen Gang langsamer zu schalten. Ziele zu haben, Ziele zu verwirklichen.

Was wir wollen: In einer orientierungslosen Welt eine Richtung gewinnen. Einen Traum leben. Einen Traum verwirklichen in einer Umgebung, die behauptet, das was wir machen, sei unmöglich. Unsere Reise will dazu beitragen, die Menschen daran zu erinnern, dass es neben der Arbeit, den vermeintlichen Verpflichtungen, dem Hinterherjagen nach Geld, dem gestressten Hecheln des Managers auch andere Dinge gibt, die es weitaus mehr Wert sind, gelebt zu werden. Unsere Reise ist eine große Reise, eine wichtige Reise für uns selbst. Es ist eine Selbstfindung, eine Selbsterfahrung, eine Erneuerung, eine Erforschung von Psyche, Seele und Körper, die wir offen, ungeschminkt und ehrlich vielen Menschen mitteilen. Wenn wir mit unserem Leben nur ein Bruchteil dazu beitragen können, den einen oder anderen positiven Gedankenanstoß zu geben, sehen wir eine Bestätigung unseres frei gewählten Expeditionslebens. Das ist jede Strapaze wert. Klar mag es die eine oder andere Meinung geben. Menschen die eine andere Sichtweise vertreten. Doch auch das ist gut, denn auf diese Weise bleibt unser Leben auf Erden immer interessant, vielseitig und abwechslungsreich."

Vorbereitungen zur großen Reise

Denis' und Katjas Reise dauert nun schon über 15 Jahre lang an, sie befinden sich derzeit also praktisch in der Halbzeit. Es liegt noch ein sehr weiter und kraftraubender Weg vor ihnen - aber das werden sie besser wissen als jeder Andere - es gibt für sie noch viel zu sehen, erleben und zu erkunden. Das USED-Team wünscht Denis und Katja auf dem Rest ihres Weges alles Gute und hofft, dass sie jederzeit wohl behalten durch unsere Welt ziehen.

Ausführliche Informationen, Reiseberichte und vieles mehr findet ihr auf der Webseite der Beiden: denis-katzer.com


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